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AKTUELLES

Wer Bunker baut, wirft auch Bomben" - Ausstellungseröffnung am 29. Juni 2025 um 11 Uhr

Ab 29. Juni 2025 ist im Atelier Kiehlufer" auf Initiative der Autorin Anja Röhl, die sich intensiv mit Herbert Weitemeiers Werk auseinandergesetzt hat, eine kleine Ausstellung mit vielen Leihgaben zu sehen. Kernstück der Ausstellung ist das große Ölgemälde „Wer Bunker baut, wirft auch Bomben“, welches man als Vermächtnis des Malers ansehen kann, denn es war eines seiner letzten Bilder, bevor er 1998 starb.

„Es ist für mich eines der eindrucksvollsten Gemälde der heutigen Moderne, denn es enthält eine Mahnung, warnt vor einem erneuten Krieg, und erinnert an den vor 80 Jahren mit einer völligen Verwüstung zuende gegangenen letzten Krieg. Krieg und Zerstörung von Häusern, in seinem Heimatbezirk Kreuzberg, waren für Herbert Weitemeier Themen, die ihn über viele Jahrzehnte umtrieben, seine Häuser sind lebendig, sie sprechen und weinen, sie erzählen ihre Geschichten.“ (Anja Röhl)

 

Ausstellungseröffnung am 29. Juni 2025 um 11 Uhr. 

Atelier Kiehlufer, Kiehlufer 43, 12059 Berlin 

Eintritt gegen Spende.

Besuch auf Anfrage ab 29. Juni 2025 möglich. Kontakt gern unter: 0176-24324947.

Foto: Paul Glaser

​Am Sonntag, den 26. April 2026 um 11 Uhr lädt der Weitemeier-Freundeskreis in den „Weitemeier-Salon“ im Atelier Kiehlufe  zu einer Gedichtlesung mit Klaviermusik ein.

Die Bilder von Weitemeier anschauen, den Gedichten lauschen und über den 1998 viel zu früh verstorbenen Künstler sprechen, der als 10-Jähriger nach Monaten einer entsetzlichen Flucht durch die Kriegsfronten in ein Berlin schwarzer Ruinen zurückkam. Inmitten von Kreuzberg, in einem halb zerstörten Haus, fand er seine Mutter und seine Geschwister wieder. Sie hatten überlebt.

Gezeichnet von dieser Erfahrung malte Weitemeier Häuser, deren schwarze, leere Fensterhöhlen gleichsam Wunden der Menschen zu sein schienen. Seine Zeichnungen und Ölgemälde von Häuser- und Altbaufronten Berlins scheinen lebendig zu sein, aus den Bildern geradezu herauszutreten. So wie Käthe Kollwitz Menschen, so malte Weitemeier seine Häuser, sie scheinen zu weinen, sie stoßen stumme Schreie aus, sie stehen allein und zusammen, einsam und gemeinsam, aber immer als Mahnung gegen den Krieg und als Aufschrei gegen das, was Menschen und deren Höllen-Maschinen ihnen hatten antun können. Das bedeutendste Werk Weitemeiers „Wer Bunker baut, wirft auch Bomben“ wird ab jetzt regelmäßig im „Weitemeier-Salon“ am Kiehlufer gezeigt, dazu sind weitere Weitemeier-Bilder aus einem Nachlass zu sehen, viele von ihnen auch käuflich zu erwerben.

Sonntag, 26. April 2026 um 11 Uhr im Atelier Kiehlufer",  Kiehlufer 43, 12059 Berlin, nahe Wildenbruchplatz.

Weitere Termine für den „Weitemeier-Salon" sind:

Soirée zum Antikriegstag am 1. September um 17 Uhr

Matinée am 29. November um 11 Uhr

Gedichte gegen den Krieg - Weitemeier-Salon" am 26. April 2026 um 11 Uhr

Weihnachts-Matinée im Atelier Kiehlufer" am 20. Dezember 2025 um 11 Uhr



Der Freundeskreis Herbert Weitemeier plant die Erstellung eines Verzeichnisses, das das umfangreiche Werk des Künstlers zusammenfasst und einen Überblick über sein Schaffen geben soll. Um Unterstützung wird gebeten. Sollten Sie Bilder des Künstlers besitzen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. 

Werkverzeichnis in Planung 

 

Am Samstag, den 20.12.25 um 11 Uhr lädt der „Freundeskreis Herbert Weitemeier“ zu einer kleinen Weitemeier-Weihnachts-Matinée im „Atelier Kiehlufer“ in Neukölln mit Musik, Frühstück und einer Verkaufsausstellung von Bildern des Malers.

Autorin Anja Röhl wird auch ein paar Worte zum Thema KRIEGSKIND Herbert Weitemeier sagen.

Adresse: Atelier Kiehlufer, bei RÖHL, Kiehlufer 43, 12059 Berlin, nahe Wildenbruchplatz

Informationen zur Gastgeberin Anja Röhl finden Sie hier.

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